Heizölpreise - by TECSON  
       - Weltmarktpreise für Rohöl

      Entwicklung der Rohölpreise auf dem Weltmarkt:

    • Das Preisniveau auf dem Rohölmarkt in ROTTERDAM bestimmt maßgeblich die Mineralölpreise für Deutschland und Mitteleuropa. Diese Spotmarkt-Preise stehen dabei in Relation zu den Oil Future Notierungen an Rohölbörsen in LONDON und NEW YORK.
    • Rohölpreise sind Börsenpreise und stündlichen Veränderungen unterlegen.
    • Die Kursnotierungen werden stark durch spekulative Optionskäufe bestimmt.
    • Außerdem reagieren sie äußerst spontan auf weltpolitische und wirtschaftsbezogene Meldungen, insbesondere wenn diese die OPEC-Länder oder die großen Ölverbrauchsländer, wie USA oder China betreffen.
       
          Rohöl:  Brent Crude Oil + Saudi Arabian Light + Spotmarktpreise

             
      
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    • Das Diagramm zeigt neben dem aktuellen Rohölpreis auch die zurückliegende Preisentwicklung auf dem Weltmarkt.
    • Die Preiskurven geben den errechneten Mittelpreis für ein Sortenmix von Nordseeöl und arabischem Rohöl wieder.
    • Für die Verlässlichkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.
       
       
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      Rohölpreise in Euro ]

       
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    Tendenzen und Trends am Ölmarkt
     
     


     

           02. Sept..    Runter, rauf, runter  -  Spontane Impulse ohne Nachhaltigkeit

    • Ölmarkt-News
      Der Ölmarkt ist nervös, die Preisrichtung an den Ölbörsen wechselt täglich.
      Im Mittwochsverlauf schellten die Ölnotierungen plötzlich steil nach oben. Problemlos wurden die nicht unerheblichen Vortagsverluste wett gemacht. Doch auch dieser Impuls wurde zur Donnerstageröffnung quasi wieder zurückgenommen.
      Die Leitsorten BRENT und WTI notieren mit 2 Dollar Abstand bei 75,8 bzw. 73,8 Dollar/Barrel.
      Der US-Dollar (Ölhandelswährung) notiert etwas leichter. Die Aktienmärkte hatten eine guten Mittwoch.
       
    • Weltwirtschaft u. Finanzmärkte
      In den USA haben sich Verbrauchervertrauen, Konsumverhalten und Industrieproduktion erkennbar verbessert. Erste Lichtblicke auch vom Arbeitsmarkt.
      Chinas Wirtschaft und Konjunktur sind weiterhin in robustem Zustand. Die Auftragseingänge haben im August angezogen. Chinas Ölnachfrage ist solide.
      Europas Wirtschaft kommt zunehmend in Schwung. Deutschland ist hier Zugpferd.
       
    • Globale u. geopolitische Einflüsse
      Die Hurrikan-Saison 2010 ist in vollem Gange:  Hurrikan Earl  ist zu einem mächtigen System der Hurrikan-Kategorie IV angewachsen. Kerndruck bei 941 mbar. Auf dieser Perlenschnur folgen ihm der Tropensturm Fiona und der neue Hurrikan Gaston. Earl  wird  nordwärts abdrehen und die US-Ostküsten von N.Carolina bis Maine mit Sturmböen peitschen. Golf von Mexico und US-Ölküste bleiben verschont.
          
      Iran:  Der Atomkonflikt ist ungelöst. Der Iran unterliegt UN-Sanktionen.
      Die Entwicklung im Nahen Osten ist sehr unheilvoll für die nähere Zukunft.
      Obama versucht Friedensvermittlung in Israel.
       Die USA beenden nach 7 1/2 Jahren jetzt offiziell die Kampfeinsätze im Irak und ziehen ab.
       
    • US-Ölmarkt
      Das DOE wies die wöchentlichen US-Öllagerdaten wie folgt aus:
      [ Stand 01.09.2010 ; Erhebung EIA / DOE ; Bestände in Mio. Barrel ]
         . Rohöl                    361,7   (+3,4 )     5,6 % über Vorjahr
         . Heizöl+Diesel     175,2   ( -0,7 )     7,1 % über Vorjahr
         . Benzin                  225,4   ( -0,2 )     9,9 % über Vorjahr
      In Summe erfolgte ein Lagerzuwachs von 2,5 Millionen Barrel. Keine Preisimpulse.
       
    • US-Dollar u. OPEC-Basketpreis
      US-Dollar (Ölwährung):   1 $ = 0,78 €    1 € = 1,28 US-$      Chart
      OPEC-Basketpreis:          72,49 $/b
       
     
     
     

     
     
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      Effektiver Rohölpreisanstieg in EURO
       
      Vergleichs-Chart :  Währungsbereinigte Ölverteuerung in EUR gegenüber
                                         den Ölpreisen in US-Dollar (Ölhandelswährung
      ).

      Ölpreis-Historie :

    • Entwicklung der Ölpreise seit 1960
        
      Rückblick auf die Ölpreisentwicklung
      der zurückliegenden Jahre (Grafik):
       
    • Ölpreise in 2009:
       
      Überwindung der Rezession war 2009 das vorherrschende Thema am Ölmarkt. Geringe Nachfrage bei gleichzeitig stark überhöhten Lagerbeständen in den USA bestimmen den Ölmarkt..
      In den Frühlingsmonaten setzte sich Konjunkturoptimismus durch. Man wähnte die Konjunktur-Talsohle als erreicht und im Sommer als durchschritten. Im Herbst kletterten die Rohölpreise dann bereits wieder auf 70 Dollar pro Barrel. Aufkeimende Wirtschaftseuphorie erhielt allerdings Dämpfer. China und Indien meisterten die Krise am besten.
       
    • Ölpreise in 2010:
       
      Zunächst wurden 90 Dollar/Barrel als Durchschnittspreis für 2010 prognostiziert. Inzwischen wurde aber auf unter 80 Dollar/Barrel nach unten korrigiert. Anhaltend schwache Nachfrage auf dem US-Ölmarkt bei dortigen hohen Lagerbeständen dämpfen die Notierungen.
       
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