Fakten + Analysen zum Ölmarkt
Ölmarktinfos und Prognosen zur Ölpreisentwicklung
Iran-Konflikt, Huthi-Aktionen, Hormus, Bab al-Mandeb
- Der Iran-Konfikt hat sich längst ausgeweitet und ist vor allem auf Saudi-Arabien ausgestraht.
- Unabhängig davon sind die USA dabei, Israel tausende schwerer Bomben zu liefern. Das beinhaltet einige der zerstörerischsten Waffen des US-Arsenals. Es handelt sich um die größte Übertragung eines solchen Waffenkontingents seit Jahren. Die Absichten Washingtons scheinen zu sein, dass man Israel für Folgeangriffe auf den Iran stärken will.
- Die Seestraße von 'Bab-al-Mandab', das Nadelöhr zum Roten Meer, kann zu einem zweiten 'Hormus' werden. Im August wurden täglich etwa 5 Mio. Barrel Rohöl von den Ölfeldern am Persischen Golf mittels einer 1000 km langen Ost-West-Pipeline zum Yanbu Ölhafen verbracht, um in der Hauptsache dann über Bab-al-Mandab per Großtanker exportiert zu werden.
- Zur Abwehr der Huthi-Gefährdung hat man unter saudischer Führung aktuell eine Militärkoalition gegründet. Diese soll den Schiffsverkehr vom, zum und im Roten Meer sichern. Auf alle Drohungen der Huthi gegen passierende Schiffe will man rasch und entschlossen reagieren, da solches einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt und als Piraterie zu werten ist.
Entwicklungen und Fakten
- An den Ölbörsen hat man in der ersten Septemberhälfte sehr hohe Risikoprämien eingepreist.
- Laut Marktdaten hat die Blockade von Hormus im II. Quartal 2026 zu einem Angebotsdefizit von 5 bis 6 Mio. Barrel Rohöl am Tag geführt, was sich unstetig in Wellen mit etwa 4 Mio. Barrel im III. Quartal fortsetzte.
- Saudi-Arabien ist Angriffsziel der Huthi geworden. Eine wichtige Pipeline ist auf Stopp und saudische Öltanker in Roten Meer sind durch mögliche Angriffe gefährdet.
- Der Iran bestätigt die Entdeckung eines riesigen Erdgasfeldes im Süden der Provinz Fars. Das Lagerfeld umfasse mehr als 212 Milliarden Kubikmeter Gas. Pro Tag könnte das Gasfeld theoretisch bis zu 650 Mio. Kubikmeter liefern.
- Saudi-Arabien exportiert das meiste seiner Ölmengen über das Rote Meer, und zwar nach Norden über Suez. Die Südroute über 'Bab-al.-Mandeb' ist sehr risikoreich wegen möglicher Attacken der Huthi, sowie die Straße von Hormus wegen Angriffe des Iran auf die Schiffe. Saudi-Aramco hat seinen Kunden für September vollumfänglich die bestellten Liefermengen zugesagt.
- Ölkonzerne schlagen aus dem Iran-Krieg Profit, indem man mit hohen Produktpreise gearbeitet hat und diese fortführt.
- Brasilien hat seine Rohölproduktion im letzten Jahr um +19% auf auf 4,5 Mio. Barrel/Tag gesteigert.
- Asiatische Raffinerien kaufen aktuell verstärkt Rohöl von nord- und südamerikanischen Anbietern. Man umgeht damit die Ausfallrisiken für Nahost-Öl.
- In den USA sind die eingelagerten strategischen Erdölreserven (SPR) auf den niedrigsten Stand seit 1983 gesunken. Laut EIA haben sich die SPR-Bestände auf unter 320 Millionen Barrel reduziert, dem niedrigste Stand seit April 1983.
Markt- und Preiseinschätzungen
- JP Morgan gibt derzeit keine Ölpreisprognosen mehr ab. Die Prognose-Rechenmodelle bergen mit dem Nahen Osten zu große Unsicherheitsfaktoren.
- Die OPEC hat ihre Prognose für das globale Ölnachfragewachstum 2026 auf nur noch +0,4 Mio. Barrel/Tag gesenkt. Für 2027 erwartet das Ölkartell dagegen einen kräftigen Anstieg um +2,4 Mio. B/T. Besonders China und Indien mögen im kommenden Jahr wieder deutlich mehr Öl benötigen.
- Namhafte Marktanalysten sind dabei, ihre Preisprognosen zu überarbeiten und für Q.III und Q.IV nach oben zu revidieren. Der Grund ist die jüngste Eskalation um Saudi-Arabien und die Huthi-Aktionen.
- Russland senkt die Prognose für seine Ölförderung in 2026 auf ein 17-Jahres Tief. Das sind Auswirkungen des Ukraine-Kriegs.
- Saudi-Aramco bezifferte das Defizit auf dem Ölweltmarkt nach drei Monaten Iran-Konflikt auf eine Milliarden Barrel Rohöl.
- Die OPEC rechnet erst nach 2050 mit dem Ende des Wachstums des Weltölbedarfs.
- Die IEA (Paris) sagt, dass die weltweiten Ölbestände in Frühjahr und Sommer auf kritische Niveaus zusammengeschmolzen sind. Damit ist der Markt deutlich preisanfälliger im Falle erneuter Angebotsunterbrechungen, was wir gerade überdeutlich sehen.
US-Ölmarkt & Kanada
- Die kanadische Regierung unter Carney befürwortet Öl und Gas als Mittel, um Kanadas Abhängigkeit von den USA zu verringern. Die Beziehungen zwischen den Nachbarländern in Nordamerika haben sich stark verschlechtert. Allerdings sind derzeit die Energieexporte aus Kanada in die USA von den von Trump verhängten Zöllen ausgenommen.
Die Energiesektoren beider Länder sind zu eng verflochten und die Kraftstoffpreise bereits viel zu hoch, als dass Washington riskieren würde, Öl in den Handelsstreit hineinzuziehen. Immer noch gehen rund 90% des kanadischen Öls in die USA. Eine Steigerung der Fördermenge und die Sicherstellung verstärkter Lieferungen nach Asien sind zentrale Bausteine von Carneys Strategie. - Die Erdölreserven (SRR) der USA schrumpfen in kritischem Maße.
Gesamt-Speicherkapazität: 714 Mio. Barrel in 60 Salzkavernen, an vier Standorten in Texas und Louisiana. Die durchschnittliche Größe einer Salzkavernen beträgt 145.000 Kubikmeter.
Bei Beständen unter 300 Mio. Barrel läuft man in kritisch niedriges Terrain. Laut DOE-Bericht von ende August sind die SPR-Bestände unter 290 Mio. gesunken! - Wurde zu Jahresbeginn noch das Bild von der Endphase der US-Schieferöl- u. Schiefergasförderung gezeichnet, so ist die Situation im Frühjahr 2026 plötzlich eine völlig andere. Mit dem Iran-Krieg ist die globale Versorgung mit Öl und Gas aus der Region Persischer Golf zu großen Teilen abgeschnitten. Da inzwischen längerfristig von erheblichen Angebotsdefiziten ausgegangen wird, könnte die US Schieferölbranche vor einer neuen Renaissance stehen. Trump will zwar billigeres Öl, aber dazu kommt es nicht.
- Die Ölförderleistung in den USA hatte im Oktober '26 einen neuen Rekordwert von fast 13,90 Mio. Barrel Rohöl erreicht. Die USA sind mit Abstand die Nr. 1 bei den Fördermengen, die sich im August bei 13,84 Mio. Barrel/Tag bewegen.
- Kanada sucht sich für sein Öl neue Märkte außerhalb der USA. Zukünftig soll sehr viel kanadisches Öl und Gas nach Europa, Japan und vor allem auch nach China gehen. Man will raus aus der Lieferabhängigkeit von den USA. Dazu hat man die 'Trans Mountain Pipeline' von Edmonton in Alberta zu den Tankerverladungen in Vancouver auf 50% mehr Durchsatz und damit 890.000 Barrel/Tag ausgebaut.
Ukraine-Krieg fortdauernd
- Selenskyj lobt
Ukrainische Drohnenangriffe setzten am 17. Sept. in Russland die Ölraffinerie in Jaroslavl und den Militärflugplatz in Rostow in Brand. Aufnahmen zeigen große Flammen und Explosionen. Mehrere russische Flughäfen müssen wegen der Drohnenangriffe zeitweise ihren Betrieb einschränken. Zuvor wurde am 11./12. Sept. Russlands Saratow-Raffinerie das Ziel erfolgreicher ukrainischer Angriffe. - Auf der anderen Seite verhindern Russische Angriffe, dass die Ukraine ihr Getreide umfänglich exportieren kann. Im August erfolgten dutzende russische Attacken auf Häfen und Schiffe im Schwarzen Meer. Dadurch brachen die Getreideexporte um dramatische 75% ein. Die ukrainische Hafenbehörde registrierte in Juli und August mehr als 70 Angriffe auf Häfen und den Beschuss von 62 Schiffen.
- Anfang August hat die EU ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Dadurch wurden weitere 41 Schiffe auf die Sanktionsliste gesetzt, was die Schiffsanzahl der Schattenflotte auf 673 hochgesetzt hat. Auch gegen Unternehmen, die die Schattenflotte betanken oder mit anderen Dienstleistungen unterstützen, sind die Maßnahmen ausgeweitet worden. Moskau erwägt nun im Gegenzug in russischen Häfen Schiffe aus der EU mitsamt Ladung zu konfiszieren.
- 35 - 40 % von Russlands Raffinerien sind offline. Allein im Juli griff die Ukraine 18 Raffinerien an.
- Putins unsäglicher Krieg weitet sich mehr und mehr auch auf das russische Hinterland aus. Die Ukraine ist mit neuen Mittel- und Langstreckendrohen in seinen Angriffen auf die Raffinerien, Ölhäfen und Großtanklager erfolgreich. Auch kann man andere strategiesche Ziele treffen, sei es in Moskau, in St. Petersburg oder sonstwo tausende Kilometer entfernt. Benzin und andere Treibstoffe sind knapp und werden bereits rationiert. Man erwägt sogar, Kraftstoffe zu importieren. Putin kommt endlich unter Druck. Die Wirtschaft steckt in schwerer, sich verschärfender Krise. In vielen Großstädten brennen die riesigen und so wichtigen Warenlager von 'Wildberries'.
- Militärfachleute meinen, dass im Ukrainekrieg keine größeren territorialen Gewinne mehr möglich sind, weder für die eine noch für die andere Seite. An der Front herrscht Stellungskrieg und Drohnenkrieg. Parallel wird im Hinterland die Infrastruktur unsäglich zerbombt. Russland greift in zerstörerischer Weise die ukrainische Hautstadt Kiew und andere Städte mit ballistischen Raketen, mit schweren Gleitbomben und schnellen Drohnen an. Die Ukraine verfügt derzeit über kaum noch Patriot-Abwehrsysteme. Man ist hier unsäglich schutzlos ausgeliefert.
Endzeit der Dollar-Dominanz
- Über ein halbes Jahrhundert lang war die Welt gezwungen, ihr Öl und viele andere Wirtschaftsgüter in US-Dollar zu kaufen. Dieses System stützte Amerikas wirtschaftliche Dominanz und ermöglichte es, unvorstellbare Geldsummen ohne unmittelbare Konsequenzen zu drucken. Jetzt reißt aber vor allem China dieses Fundament auseinander. Goldbarren ersetzen die Dollarrücklagen. Saudi-Arabien akzeptiert bereits den Yuan für seine Ölverkäufe und bricht damit mit der Petrodollar-Tradition. Die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) entwickeln aktiv eine goldgedeckte Konkurrenz-Währung.
- Die Folgen für die USA werden verheerend sein. Die Nachfrage nach US-Dollar wird abflauen. Staaten werden keine Dollar-Sicherheiten mehr brauchen, wenn es goldgedeckte Alternativen gibt. Staatsanleihen-Auktionen werden scheitern, was die Fed dann dazu zwingt, mehr Geld zu drucken. Und das läuft unweigerlich in eine Dollar-Entwertung.
- Gold ist nicht mehr nur ein Investitions- und Absicherungsgut. Gold wird das Fundament für eine neues globales Finanzmarktsystem werden.
World Oil Outlook der OPEC
- Die OPEC hat in ihrem vielbeachteten jährlichen 'World Oil Outlook' die Prognosen für die mittel- und längerfristige Ölnachfrage angehoben.
- Bis 2050 soll der weltweite Ölbedarf demnach noch auf 120 Mio. Barrel/Tag ansteigen. Auch soll der Anteil an Verbrennungsmotoren in 2050 noch bei über 70% liegen, getrieben von Ländern, die nicht der OECD angehören.
- Damit widerspricht die OPEC grundsätzlich den Outlook-Berichten der IEA und von BP, die einen erheblichen Ölbedarfsrückgang sehen.
- Exxon Mobil hingegen geht für 2050 von einem ähnlich hohen Ölbedarf wie heute aus und schätzt, dass dieser bis 2050 kontinuierlich bei über 100 Mio. Barrel/Tag bleiben wird.
- Allerdings sehen mehrere andere Ölkonzerne das Hochplateau bereits in den dreißiger Jahren, und damit früher erreicht.
Klimagefahren
- Energiebedarf + Energieerzeugung bis 2050:
Laut McKinsey Studie werden die fossilen Brennstoffe auch in 2050 die Energieerzeugung dominieren. Öl, Gas und Kohle werden den weltweiten Energiemix noch auf Jahrzehnte anführen (müssen), da der Strombedarf in schnellerem Tempo steigt als die Umstellung auf erneuerbare Energien.
Der weltweite Strombedarf wird vor allem aufgrund des Mehrbedarfs in der Industrie und im Gebäudesektor von 20 - 40 % bis 2050 ansteigen. Nordamerikanische Rechenzentren tragen dabei am meisten zu diesem Anstieg bei. McKinsey geht davon aus, dass fossile Brennstoffe im Jahr 2050 etwa 41 - 55 % des weltweiten Energieverbrauchs ausmachen werden. Das ist zwar weniger als die heutigen 64 %, aber höher als frühere Prognosen. - 'World Enery Outlook' der IEA:
Die Kombination aus einer voranschreitenden Energiewende, gepaart mit strukturellen Veränderungen der Weltwirtschaft, wird in der Zukunft erhebliche Auswirkungen auf den Öl- und Gasweltmarkt haben. Die Pariser Klimaziele bleiben aber ohne die internationale Zusammenarbeit absolut unerreichbar!
Die Welt erlebt jedes Jahr von neuem eine höhere Durchschnittstemperaturen im zehntel Grad-Bereich.
- Die Analysten von Goldman Sachs erwarten, dass die Ölnachfrage noch ein weiteres Jahrzehnt weiter ansteigen wird. Mit BIP-Wachstum und höherem Gesamtenergiebedarf bestehen für die Dekarbonisierung gigantische Herausforderungen, besonders auch für den Flugverkehr und für petrochemische Produkte.
- Die Investitionen in erneuerbare Energien müssen vervierfacht werden, um die Klimaziele von Paris zu erreichen.
Die IRENA (International Renewable Energy Agency) hat berechnet, dass sich die weltweiten Investitionen in Technologien zur Energiewende auf 5 Billionen jährlich vervierfachen müssten, um den Temperaturanstieg auf +1,5 °C zu begrenzen. Täte man das nicht, käme das unsagbar teurer mit katastrophalen Folgen.
Laut UN ist kein „glaubwürdiger Weg“ beschritten, um den Anstieg der globalen Temperaturen bis 2040 auf 1,5°C über dem vorindu[s-]trieellen Niveau zu begrenzen. Beim derzeitigen Kurs werden sie bis 2050 um 2,8°C ansteigen.
- Die Europäische Union verschärft nochmals ihre Ziele für die erneuerbaren Energien. Die EU ist dabei die Zielschwelle für den Anteil der Energieerzeugung aus Erneuerbaren bis 2030 von 32% auf 42,5 % anzuheben. Das gleiche Anteilsziel wird für die Wasserstofferzeugung aus Erneuerbarer Energie gesetzt.
- Auch der Weltklimarat schlug mit seinem jüngsten Bericht Alarm hinsichtlich einer unbestreitbar beschleunigten Klimaerwärmung. Demnach könnte eine Erderwärmung um 1,5 Grad bei aktueller Entwicklung bereits bis 2030 erfolgen. Bislang hatte man damit erst etwa zehn Jahre später gerechnet. Dieses ist weder umkehrbar noch stoppbar. Diese Prozesse können mit größten Anstrengungen lediglich verlangsamt werden.
Und statt zu sinken, steigen die globalen CO2-Emissionen. Die globale Erwärmung schreitet noch schneller voran als vorausberechnet. Deren Folgen werden verheerend(!) ausfallen.
- Die Menschheit ist auf dem unverantwortlich kritischen Weg, bis zum Jahr 2030 doppelt so viel an fossilen Brennstoffen zu verbrennen, wie verkraftbar wäre um die Erderwärmung unter +1,5 °C zu halten. Auch diese Zahl wird bereits gravierende und umwälzende Folgen für das globale Ökosystem mit sich bringen. Diese Auswirkungen sind absolut unumkehrbar und niemals wieder gutzumachen. "Wir stecken in einem tiefen Loch - und wir müssen sofort aufhören zu graben", beschwört das unabhängige Stockholm Environment Institute (SEI).
Wasserstoff / E-Fuels: Neue Projekte
- In Vision soll die Nordsee zum 'Green Power House' für Europa werden.
- Der niederländische Netzbetreiber Tennet will mit Milliardeninvestitionen den Ausbau von Leistungs-Stromleitungen der dortigen Windparks vorantreiben. Siemens Energy sicherte sich dabei einen Milliardenauftrag. Beide Unternehmen sprechen von einem Meilenstein für die europäische Energiewende.
- Die HH2E AG und die Schweizer MET Group haben ein Joint Venture für Entwicklung und Bau der bisher größten Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff in Europa in Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) gestartet. Das Projekt soll in der ersten Ausbaustufe den Bau einer Power-to-X-Anlage der neuen Generation mit einer Kapazität von rund 6.000 Tonnen (200.000 MWh) grünem Wasserstoff pro Jahr ab 2025 umfassen. In Ausbaustufe 2 ist eine Leistung von über 1 GW ab 2023 geplant, wodurch mehr als 60.000 Tonnen grüner Wasserstoff pro Jahr produziert und über 800.000 Tonnen direkter CO₂-Emissionen jährlich vermieden werden können. Die Gesamtinvestitionen dürften 1 Milliarde Euro übersteigen.
Gas-Lieferströme in Europa
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